Von März bis in den November ist Zeckenzeit, und im Hochwald sind wir mit unseren Hunden genau dort unterwegs, wo sie sitzen: an Waldrändern, in hohem Gras, im Unterholz.

Das Problem ist nicht der Stich selbst, sondern was dabei übertragen werden kann. Borreliose, FSME, Anaplasmose, Ehrlichiose und Babesiose stehen auf der Liste, und manche dieser Erkrankungen verlaufen schwer.
Drei Wege, drei Abwägungen
Zum Schutz gibt es im Wesentlichen drei Gruppen: Spot-on-Präparate, die auf die Haut aufgetragen werden, Halsbänder, die den Wirkstoff über Wochen abgeben, und Tabletten, die über das Blut wirken.
Welche davon für deinen Hund passt, hängt von mehreren Dingen ab: von seinem Alter und Gesundheitszustand, davon, wo ihr unterwegs seid, und davon, welche Zeckenarten bei euch vorkommen. Dazu kommen praktische Fragen. Ein Hund, der täglich schwimmt, braucht etwas anderes als einer, der überwiegend auf Wegen läuft, und bei Haushalten mit Katzen oder kleinen Kindern ist nicht jedes Mittel geeignet.
Was unabhängig vom Mittel gilt
Kein Präparat schützt vollständig. Deshalb bleibt das Absuchen nach dem Spaziergang die wichtigste Gewohnheit, besonders an Kopf, Ohren, Hals, Achseln und Zwischenzehen. Wer eine Zecke findet, entfernt sie zügig und möglichst vollständig, ohne sie vorher mit Öl oder Klebstoff zu behandeln.
Wie du das im Einzelnen abwägst und was bei Verdacht auf eine Erkrankung zu tun ist, steht ausführlich im verlinkten Beitrag.
Wie du deinen Hund effektiv vor Zecken und deren Krankheiten schützt, erfährst du hier
Zeckenschutz: So schützen Sie Ihren Hund vor Zeckenbissen und Krankheiten
Im Blog der Hundeschule unterHUNDs