Leinenführigkeit
Kaum ein Thema begegnet Hundehaltern im Alltag so oft. Und kaum eines lässt sich so gut üben.
Warum Hunde ziehen
Ziehen ist für den Hund selten Ungehorsam, sondern meistens schlicht wirksam: Wer zieht, kommt schneller dorthin, wo es interessant ist. Dazu kommt, dass unser Gehtempo für die meisten Hunde unangenehm langsam ist.
Deshalb setzen wir nicht am Ziehen an, sondern daran, dass sich Orientierung am Menschen lohnt und dass der Hund im Tempo mitkommt.
Wie wir üben
Wir beginnen in ruhiger Umgebung und steigern die Ablenkung Schritt für Schritt. Gearbeitet wird über Belohnung, Timing und klare Signale, nicht über Leinenruck oder Korrekturen.
Dazu gehört auch die Ausrüstung: ein gut sitzendes Brustgeschirr und eine Leine in passender Länge machen einen erheblichen Unterschied. Würge-, Zug- und Stachelhalsbänder sind bei uns verboten.
Woran wir arbeiten
- Orientierung am Menschen, auch ohne Signal
- Tempowechsel, Richtungswechsel und Halten an der Leine
- Umgang mit Ablenkung wie Hunden, Joggern und Radfahrern
- entspanntes Gehen über längere Strecken
Leinenführigkeit ist Teil des Basistrainings und der Vorbereitung auf die Begleithundeprüfung.
Passt das zu euch?
Schreib uns kurz, was bei euch ansteht. Wir sagen dir, ob die Gruppe passt, wann sie trainiert und was ihr zum ersten Termin mitbringen solltet.